Kontakt           

       

 

--------------------------------------------
.

Thema & Logo

--------------------------------------------
.

Otto Hopfenmüller

--------------------------------------------
.

Veranstaltungen

 

Amerika

Europa

Asien und Ozeanien

Salvatorianerinnen

--------------------------------------------
.

Fotogalerie

--------------------------------------------
.

Ressourcen

--------------------------------------------
.

Gebete

--------------------------------------------

 
 

 

Liebe salvatorianische Mitbrüder,

 

mit großer Freude schicke ich Ihnen brüderliche Grüße aus dem Mutterhaus in Rom, in dem P. Franziskus Maria vom Kreuze Jordan den größten Teil seines Ordenslebens verbrachte. Wie Sie wissen, sandte P. Jordan am 17. Januar 1890 von hier die ersten salvatorianischen Missionare aus, um die Gute Nachricht von Christus, dem Heiland, den Armen und Bedürftigen in Assam im Nordosten Indiens zu bringen.

Deshalb, und genau von diesem Ort aus, schreibe ich Ihnen, um anzukündigen, dass wir vom 17. Januar bis zum 8. Dezember 2015 das Salvatorianische Missionsjahr feiern werden. Zu diesem Entschluss kam ich nach Reflexion und Gesprächen mit den Mitgliedern des Generalats und durch Gebete am Grab unseres Ehrwürdigen Gründers. Wie oft habe ich mich gefragt, was wir tun können, um unser apostolisches geweihtes Leben zu erneuern, damit es anziehend ist und Salvatorianer anspornt, in der Welt leidenschaftliche Zeugen für das Heil durch Christus zu werden?

Auch die Kirche lädt uns heute durch Papst Franziskus ein, durch unser Leben und Handeln kreative Zeugen zu sein, indem wir vertiefen, was zum Wesen unserer Nachfolge Christi gehört. Für uns salvatorianische Ordensleute ist Christus die Mitte unseres Lebens und die Kraftquelle zur Überwindung von Feindschaft und Versuchung, damit wir „uns nicht dieser Welt angleichen“ (siehe Römer 12,2). Das ist unsere salvatorianische Berufung, Zeugen für Jesus Christus in einer Kirche zu sein, die ein Zeichen des Heils ist.

Tatsächlich sind die Mission und der Dienst als Zeugen ein wesentlicher Teil der Absicht unserer Gesellschaft des Göttlichen Heilands, damit alle Menschen Christus, den Heiland, erkennen, lieben und ihm dienen. Kaum hatte P. Jordan 1889 von der Approbation seines apostolischen Werkes auf Diözesanebene erfahren, erreichte ihn eine Nachricht der Kongregation für die Verbreitung des Glaubens, die darum bat, das immense Territorium von Assam im nordöstlichen Indien durch Salvatorianer zu evangelisieren. Dieses Territorium, das von der Verkündigung des Evangeliums noch nicht erreicht war, stellte eine große Herausforderung dar. Es war eine Einladung und brachte Herausforderungen mit sich, die andere Ordensgemeinschaften abgelehnt hatten.

Vom missionarischen Eifer entflammt und mit der Unterstützung seiner Mitbrüder nahm P. Jordan diese pastorale Verantwortung an. Am 17. Januar 1890 schickte unser Gründer die erste Gruppe salvatorianischer Missionare von Rom nach Asien aus. Seither steht dieses Datum für den Beginn der Ausbreitung des missionarischen Geistes von P. Jordan, die bis in unsere Zeit wirkt, sodass das salvatorianische Leben und der salvatorianische Geist heute in über 40 Ländern präsent sind.

Der plötzliche Tod von P. Otto Hopfenmüller in der Mission Assam bedeutete allerdings einen schweren Rückschlag für den Gründer. Doch statt seinen evangelistischen Traum aufzugeben, erhöhte er die Zahl der Mitarbeiter, damit die Saat des Evangeliums die Mission in Assam erreichte. Ohne Zeit zu verlieren, sandte P. Jordan am 12. Dezember desselben Jahres 1890 eine weitere salvatorianische Gruppe aus, bestehend aus Schwestern, Patres und einem Bruder.

Jahre später führte der Erste Weltkrieg (1915) zur erzwungenen Ausreise der Salvatorianer aus Assam und zu neuem Leid für P. Jordan. Wie bekannt, kehrten die Salvatorianer erst 74 Jahre später, also 1989, in die indische Mission zurück. Das Gebiet, in dem die ersten Salvatorianer begonnen hatten und ausgewiesen worden waren, blüht heute und ist in 16 neue Diözesen gegliedert, in denen 40 Prozent der Bevölkerung eines mehrheitlich hinduistischen Landes sich zum christlichen Glauben bekennen.

Liebe Mitbrüder, ich wiederhole diese Geschichte, weil sie uns daran erinnert, dass wir nächstes Jahr den 125. Jahrestag der Aussendung der ersten salvatorianischen Missionare nach Assam, den 125. Todestag von P. Otto Hopfenmüller und den 25. Jahrestag der Wiederaufnahme der salvatorianischen Mission in Assam feiern. Diese Ereignisse haben uns veranlasst, das Jahr 2015 unter dem Motto „Die Mission des Heilands ist unsere Leidenschaft“ zum „Salvatorianischen Missionsjahr“ zu erklären.

Ich möchte jeden Einzelnen einladen, an dieser Zeit der Gnade teilzuhaben, die den missionarischen Geist aller Mitglieder der salvatorianischen Familie auf der personellen und gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Ebene fördern wird. Zudem hat Papst Franziskus angeregt, vom ersten Adventssonntag 2014 bis zum 2. Februar 2016 ein „Jahr für das Geweihte Leben“ zu feiern. Dies legt nahe, dass Mission und Weihe im Leben jedes Salvatorianers Hand in Hand gehen sollten.

Unterstützt durch den Generalmissionssekretär und das Team zur Förderung der Verehrung des Gründers, schlagen wir folgende Ziele vor, uns im „Salvatorianischen Missionsjahr“ zu engagieren:

1) Dass wir vor allem anderen dem Göttlichen Heiland für die Geschichte unserer Mission und für die Einheit der Salvatorianischen Familie danken.
2) Dass wir uns an die ersten Salvatorianer erinnern, die das missionarische Charisma von P. Jordan verstanden.
3) Dass wir das missionarische Feuer unserer salvatorianischen Identität innerhalb der Kirche und in der Welt auf der persönlichen und auf der gemeinschaftlichen Ebene neu beleben.

Diese Einladung gilt allen Salvatorianern, aber ich möchte besonders unsere jungen Ordensmitbrüder ansprechen, damit ihr diejenigen seid, die die Fackel weitertragen und die Welt mit der Botschaft des Evangeliums und der Freude der Evangelisierung erhellen. Habt keine Angst, Jünger in der Mission zu sein und mitzuhelfen, menschliche Lebensumstände, die von materieller und geistlicher Armut geprägt sind, so zu verwandeln, dass sie von Hoffnung und der Fülle des Lebens geprägt werden. Lasst das Licht der salvatorianischen Mission in euren Herzen nicht verlöschen!

Ich schließe diesen Brief mit dem Hinweis, dass es auf unserer Webseite (www.sds.org) einen Link zum Salvatorianischen Missionsjahr gibt, wo Sie zu diesem Thema Dokumente, Gebete, Fotos, Aktivitäten und Feiern finden. Bitte geben Sie die Materialien, die für dieses missionarische Ereignis vorbereitet wurden, an andere weiter. Mein inniger Wunsch ist, dass das Salvatorianische Missionsjahr nicht bloß eine „schallende Zimbel“ ist, sondern ein inneres Ereignis, ein unserer Berufung entsprechender Aufruf, zur Quelle der zentralen Bedeutung Christi und zum missionarischen Impuls im Herzen von P. Franziskus Jordan zurückzukehren. Die salvatorianische Mission ist nicht bloß eine Sehnsucht der Vergangenheit, sondern das Wesenselement, das im Herzen des Salvatorianers den Wunsch weckt und lebendig erhält, dem Herrn Tag für Tag nachzufolgen.

Ich danke Ihnen im Voraus für alles, was Sie während der Feierlichkeiten zu diesen salvatorianischen Ereignissen tun werden, um so das Charisma von P. Jordan in verschiedenen Kulturen neu zu beleben und auszubreiten. Zählen Sie auf meine Gebete bei diesem Vorhaben und haben Sie keine Angst. Verkünden Sie laut und überall: „Die Mission des Heilands ist unsere Leidenschaft.“

P. Milton Zonta, SDS - Generalsuperior
P. Agustín Van Baelen, SDS - Generalmissionssekretär
Rom, am 16. Juni 2014; 166. Jahrestag der Geburt von P. Franziskus Jordan

Franciscus Jordan

S

olange die Königin des Himmels und der Erde nicht überall gepriesen wird, darfst du keinen Augenblick ruhen.

Salvatorianer in der Welt

Albanien  Australien  Belgien  Brasilien  Deutschland  Ecuador  
England  Guatemala  Kamerun  Kanada  Kolumbien  Komoren  
Kongo  Indien  Irland  Italien  Mexiko  Montenegro  Mosambik  
Österreich  Philippinen  Polen  Rumänien  Russland  Schottland  
Slowakei  Spanien  Sri_Lanka  Suriname  Schweiz  Taiwan  
Tansania  Tschechische_Republik  Ukraine  Ungarn  
USA  Venezuela  Weißrussland