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Bernhard Lüthen wurde am 5. Mai 1846 in Paderborn geboren. Sein Bruder Karl wurde Priester, was ihn dazu inspirierte, ebenfalls Priester zu werden. Am 15. März 1872 wurde er zum Diözesanpriester ordiniert. Bald darauf gründete er den ersten katholischen Mütterverein in der Diözese Paderborn. Zur Unterstützung dieses neuen Dienstes führte er die Zeitschrift Monika ein. Seine literarische Begabung fiel rasch auf und er wurde eingeladen, Herausgeber des Ambrosius zu werden, einer Zeitschrift für Priester, die in der Bildung und in der Begleitung von Laiengruppen tätig waren.
 
Im Frühling 1881 begegnete er Pater Franziskus Jordan und war fasziniert von dessen Idee der Gründung einer neuen Ordensgesellschaft, die Priester und Laien zur Ausbreitung und Verteidigung des Katholischen Glaubens vereinen sollte. Er schrieb eine Broschüre über Jordans Arbeit und wurde der Herausgeber der Zeitschrift der neuen Gesellschaft Der Missionär. In St. Birgitta in Rom legte er am 8. Dezember 1881 private Gelübde als Mitglied im ersten Grad der Apostolischen Lehrgesellschaft ab, aus der später die Gesellschaft des Göttlichen Heilands wurde. 1883 erhielt er von Pater Jordan den Habit und nahm den Ordensnamen Bonaventura an.
 
Pater Bonaventura war der erste und bedeutendste der frühen Mitarbeiter Pater Jordans. Die neue Gesellschaft musste sich und ihr Anliegen besser bekannt machen und er war mit seiner Begabung als Autor und Herausgeber genau der richtige Mann für diese Aufgabe. In den ersten Jahren unternahm er viele Reisen in den deutschsprachigen Ländern auf der Suche nach Mitarbeitern, Wohltätern und Abonnenten für die Zeitschriften der Gesellschaft.
 
Später zeigte sich, dass die wichtigste Aufgabe in der Ausbildung junger Aspiranten lag, die in großer Zahl nach Rom kamen, um Priester zu werden und sich der Gesellschaft anzuschließen. 1884 kehrte Lüthen nach Deutschland zurück und wurde – unter Fortsetzung seiner Tätigkeit als Herausgeber, Präfekt der Kandidaten und Novizenmeister. Nach und nach konnte er diese Aufgaben anderen übertragen, da die Gesellschaft wuchs und er als vertrauter Stellvertreter des Gründers dringender gebraucht wurde. Er schrieb unzählige Briefe und Anweisungen für Pater Jordan, der wusste, dass er sich absolut auf Lüthens Urteil verlassen konnte. Bis zu seinem Tod am 10. Dezember 1911 blieb er Jordans engster Mitarbeiter und Berater.
 
Pater Bonaventura Lüthen galt bei allen Mitbrüdern als weiser und heiliger Mann und vermittelte trotz seiner persönlichen strengen Ordensdisziplin den nachhaltigen Eindruck von „Güte und Menschenfreundlichkeit“. Als erster Schüler und „Schreibfeder“ des Gründers leistete er einen entscheidenden Beitrag zur Leitung und Ausbreitung der noch jungen Gesellschaft und zur Erfüllung ihrer Aufgabe, allen Menschen den Heiland zu verkünden. Die Causa seiner Seligsprechung wurde 1943 eingeleitet.
 

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Franciscus Jordan

Bete

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