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Die erste Generalsuperiorin der Kongegration der Schwestern des Göttlichen Heilands

Therese von Wüllenweber wurde am 19. Februar 1833 auf Schloss Myllendonk in Mönchengladbach geboren. Von 1848 bis 1850 besuchte sie das Pensionat der Benediktinerinnen im belgischen Lüttich. Sie nahm 1853 und 1857 an Pfarrmissionen der Jesuiten und 1856 an Exerzitien teil, die sie tief beeindruckten und eine missionarische Berufung in ihr nährten.
 
Im Bemühen um eine Klärung ihrer Berufung trat sie 1857 bei den Schwestern vom Heiligsten Herzen Jesu im niederländischen Bloemendaal ein. Doch im März 1863 verließ sie den Orden wieder, weil sie sich einer Kongregation, deren Hauptzweck die Bildung war, nicht verpflichten konnte. Bei weiteren Versuchen, ihre Berufung zu finden, verbrachte sie einige Zeit bei den Schwestern von der Ewigen Anbetung und bei den Schwestern von der Heimsuchung Mariä. 1875 legte sie vor ihrem Spiritual Dr. von Essen ein privates Gelübde ab, in dem sie sich den Missionen verpflichtete.  Einen Teil des ehemaligen Klosters Neuwerk richtete sie für Waisen ein und bot älteren Frauen die Möglichkeit eines Gemeinschaftslebens. Aber noch immer konnte sie ihre Berufung nicht völlig erkennen und suchte weiter nach einer Missionsgemeinschaft.
 
Am 25. April 1882 antwortete sie auf eine Anzeige von Pater Bonaventura Lüthen für die Apostolische Lehrgesellschaft. Der Gründer, Pater Franziskus Jordan, besuchte sie am 4. Juli 1882 und blieb drei Tage. Er hinterließ bei ihr einen tiefen Eindruck und am 5. September 1882 wurde sie das erste weibliche Mitglied im Ersten Grad der Apostolischen Lehrgesellschaft. 1883 gründete Pater Jordan eine erste Gruppe von Schwestern in Rom, bat Mutter Maria aber, als Schwester der Katholischen Lehrgesellschaft in Neuwerk zu bleiben. Nach Problemen mit den Schwestern in Rom wurden diese am 13. Oktober 1885 von Pater Jordan getrennt; sie setzten ihren Weg als Schwestern der schmerzensreichen Mutter fort. 1888 rief Pater Jordan Mutter Maria nach Rom.
 
In Tivoli fand er ein Haus für die Schwestern und am 8. Dezember 1888 erhielt sie mit zwei anderen Schwestern von ihm den Habit. Am 25. März 1889 legte sie die ewigen Gelübde im Schwesternorden der Katholischen Lehrgesellschaft ab und wurde zur Superiorin berufen. Im Dezember 1890 wurden drei Schwestern in die erste Mission der Gesellschaft im indischen Assam gesandt. Gegen Ende 1892 lebten etwa 50 Schwestern und Novizinnen im Haus in Tivoli, die in viele Länder der Welt ausgesandt wurden. 1894 brach eine Typhusepidemie in Tivoli aus, bei der sieben Schwestern starben; dies veranlasste schließlich die Verlegung nach Rom. Mutter Maria von den Aposteln wurde 1905 beim ersten Generalkapitel der Schwestern des Göttlichen Heilands einstimmig als Generaloberin gewählt. Sie starb am 25. Dezember 1907 nach kurzer Krankheit. In Anerkennung ihrer persönlichen Tugenden, ihres Vertrauens auf die Göttliche Vorsehung und ihrer Hingabe an die Missionen wurde sie am 13. Oktober 1968 seliggesprochen. Ihr Namenstag ist am 5. September.
 

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Franciscus Jordan

S

olange noch ein einziger Mensch auf Erden ist, der Gott nicht kennt, noch über Alles liebt, darfst du keinen Augenblick ruhen.

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