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Das heutige Mutterhaus der Gesellschaft des Göttlichen Heilandes trug in der Geschichte den Namen Palazzo Cesi oder Palazzo Moroni, abgeleitet vom Familiennamen der ehemaligen Besitzer. Den Bau des Palastes begann Kardinal Francesco Armellini in den Jahren 1517 bis 1520. Das Fundament des Palastes wurde fast gleichzeitig mit der Grundsteinlegung von St. Peter gelegt.

Um 1565 kaufte Kardinal Pier Donato Cesi den Palast, der bis heute nach ihm benannt wird. Pier Donato Cesi war von 1546 bis 1566 Bischof von Narni. Dann wechselte er nach Rom, wo er auf Empfehlung des Papstes verschiedene diplomatische Funktionen ausübte. Nach seiner Ernennung zum Kardinal ließ er den Palast durch den lombardischen Architekten Martino Longhi il Vecchio restaurieren. Das Ergebnis dieser Renovierung ist noch heute zu sehen.

Nach Cesi wechselte der Palast mehrmals seine Besitzer. Im 19. Jahrhundert besaßen zwei Brüder – Giovanni Battista und Giuseppe Graziolini – das Haus. Giuseppes Sohn Giulio verkaufte den Palast 1862 an Graf Gustavo Candelori Moroni, der ihn 1875 seinem Sohn Gustavo und seiner Witwe Amallia Rosati Kinsky vererbte. 1879 wurde der Palast an Fürst Giuseppe Caffarelli Negroni verkauft und drei Jahre von dessen Sohn Fürst Francesco Di Paola Negroni übernommen. Von ihm kaufte der Gründer der Salvatorianer 1895 den Palast, der seither Eigentum der Salvatorianer und Mutterhaus der Gesellschaft des Göttlichen Heilandes ist.

Bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts sah die Umgebung des Mutterhauses ganz anders aus als heute. Der Palast lag in der engen Gasse Borgo Vecchio 165. Diese Gasse befand sich an der Stelle der altertümlichen Via Cornelia, die vom Tiber zum Vatikanhügel (dem ehemaligen Zirkus Nero) führte. Der Palast wurde mit einem quadratischen Grundriss mit Innenhof erbaut. An der Nordseite ist bis heute eine Renaissancefassade von Martino Longhi il Vecchio aus dem 16. Jahrhundert erhalten. Beim Bau der Via della Conciliazione wurde der Westflügel abgerissen. Die Südseite wurde zwischen 1944 und 1946 durch die Salvatorianer zur Casa Francesca umgebaut. Viele Jahre lang beherbergte es salvatorianische Studenten, die Priester werden wollten. Anfang des 21. Jahrhunderts erfolgte der Umbau der Casa Francesca zu dem heutigen hotel Residenza Palazzo Cesi

Im Inneren des Palastes zeugen viele Elemente von seiner reichen Vergangenheit. Besonders gut erhalten sind die historischen Decken in den Sälen im ersten Stock, (heutige Kapelle, Bibliothek und Salon) und Fresken aus dem 16. Jahrhundert im Saal des Königs Salomo, die von Nicolo Martinelli und Tommaso Laureli stammen.

Die Straße zwischen dem Mutterhaus und dem Büro des Vatikans erhielt den Namen Via Pancrazio Pfeiffer, zu Ehren des zweiten Generalsuperiors der Gesellschaft, der im Zweiten Weltkrieg während der Besetzung Roms eine historische Rolle als Mittelsmann zwischen dem Papst und dem deutschen Oberbefehlshaber spielte.

Franciscus Jordan

O

Herr, hilf mir, zeige mir die Wege, ohne Dich vermag ich nichts, von Dir hoffe ich alles, auf Dich, o Herr, habe ich meine Hoffnung gesetzt, in Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.

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